Samstag = Autorenlesung aus „Der Sandler“

Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung

Sa, 25.06. (18 Uhr) – Markus Ostermair kommt nach Rosenheim

Autorenlesung aus „Der Sandler“


Am Samstag, den 26. Juni um 18 Uhr liest Markus Ostermaier in Rosenheim aus seinem mehrfach prämierte
n Debütroman Der Sandler. Im Anschluss an die Lesung steht der Autor beim gemeinsamen Essen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

„Samstag = Autorenlesung aus „Der Sandler““ weiterlesen

So, 21.05.22: Clara Zetkin Lesung mit Lou Zucker

Unsere nächste Lesung ist erst im Juni (25.06 -18:00 Uhr –Der Sandler – Autorenlesung mit Markus Ostermair). Aber auch im Mai können wir Euch noch eine Lesung, welche im Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung stattfindet sehr empfehlen:

So, 21.05.22 // 19 Uhr Clara Zetkin Lesung mit Lou Zucker

„Ich werde kommen – tot oder lebendig“

So beantwortet Clara Zetkin die Einladung, am 30. August 1932 den Reichstag als Alterspräsidentin zu eröffnen – trotz vorangegangener Drohungen der Nazis gegen die 75-jährige. Bis zum letzten Atemzug stand Clara Zetkin für die Rechte der Frauen ein, als die Frauenbewegung noch in den Kinderschuhen steckte. Als „rote“ Feministin war ihr Kampf jedoch untrennbar mit dem gegen Unterdrückung, Krieg und Faschismus verbunden.Sie initiierte den ersten Internationalen Frauentag und ging damit in die Geschichte ein. Wir können heute viel von Clara Zetkin lernen, von ihren politischen wie privaten Kämpfen, von einem Leben, das geprägt war durch Revolution, Zerrissenheit und Freundschaft.

Veranstalter: Brummsumsln – feministische Perspektiven in Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein

Es lohnt sich übrigens prinzipiell einen Blick in das Programmheft „11 Jahre Z – linkes Zentrum“ zu werfen, da findet Ihr einige gute Veranstaltungen:

https://www.yumpu.com/de/document/read/66620523/11-jahre-z-rosenheim-22-veranstaltungen

Sa, 07.05. – Autorenlesung mit Leonhard F. Seidl: Vom Untergang & Lebenslinien

Am Samstag, den 7. Mai um 18 Uhr liest Leonhard F. Seidl im Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung aus seinen aktuell erschienen Büchern „Vom Untergang“ (Edition Nautilus) und „Lebenslinien“ (Verbrecher Verlag). Im Anschluss an die Lesung steht der Autor beim gemeinsamen Essen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.


„Vom Untergang“ spielt in Bayern im Jahr 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war …
Spenglers Komplott, der Mord an Schmidtill und diverse Figuren wie Fritz Oerter sind historisch belegt; der Roman basiert auf intensiven Recherchen und enthält zahlreiche Originalzitate aus Zeitungen, Sitzungsprotokollen und Briefen. Damit ist es ein „sprachlich beeindruckender Einblick in die Weimarer Innenpolitik“, eine „lehrreiche und anschauliche Lektüre“1

Seidl wird zusätzlich aus der von ihm herausgegebenen Autobiografie von Fritz Oerter, „Lebenslinien“ lesen und damit das Thema aus „Vom Untergang“ mit historischen Fakten anreichern und untermauern. Am 19. Februar 1869, wurde der weltbekannte Fürther Anarchosyndikalist, Frauenrechtler, Antimilitarist und Antifaschist Fritz Oerter geboren. Laut Rudolf Rocker zählte er „zu einem der begabtesten Schriftsteller der anarchistischen Bewegung, der er bis zu seinem Lebensende treu geblieben ist.“ Oerter verstarb 1935 nach seiner Inhaftierung durch die Nazis. Fritz Oerters Texte und Analysen sind geprägt von großer Menschenfreundlichkeit und einem kritischen Blick auf gesellschaftspolitische Zustände. Gerade im Zeichen eines gesellschaftlichen Rechtsrucks sind die Texte Oerters und damit auch Seidls Einordnung und Roman von großer Aktualität.

Die Lesung mit Seidl ist Teil einer Lesereihe der Bibliothek_A. Das Projekt wird im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert. Weitere Lesungen in diesem Rahmen sind:

25.06. Markus Ostermair – Der Sandler;

16.07. Jovana Reisinger – Spitzenreiterinnen;

22.10. Manja Präkels: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß.

1https://notwithoutmybooksblog.wordpress.com/2022/03/24/sprachlich-beeindruckender-einblick-in-die-weimarer-innenpolitik-leonhard-f-seidl-vom-untergang/?msclkid=546fbe96ae9611ec81451e5bbd16b2c4